/www.medi-karriere.at
  • Login
    • Bewerber
    • Arbeitgeber
Medi-Karriere
  • Login
  • Bewerber Registrierung Arbeitgeber Registrierung
  • Stellenangebote
    • Stellenangebote
      • Arzt / Ärztin Jobs
      • Ordinationsassistenz Jobs
      • Pflege Jobs
      • Therapie Jobs
      • DGKP Jobs
      • Rettungsdienst Jobs
      • Pflegeassistenz Jobs
      • Verwaltung Jobs
  • Mein Lebenslauf
  • Arbeitgeber entdecken
    • Arbeitgeber entdecken
      • Alle Arbeitgeber
      • Kliniken
      • Pflegeeinrichtungen
      • Öffentlicher Dienst
      • Unternehmen
      • Arztpraxen und MVZ
      • Soziale Dienste / Verbände
      • Öffentlicher Dienst
      • Pflegeeinrichtungen
      • Soziale Dienste / Verbände
  • Beruf und Karriere
    • Beruf und Karriere
      • Berufsfelder
      • Ausbildung & Berufe
      • Gehalt
      • Weiterbildung
      • Bewerbung
  • Magazin
  • Für Arbeitgeber

Medi-Karriere Magazin Masern

Erhöhtes Masernaufkommen: Aufruf zur Impfung

Erhöhtes Masernaufkommen: Aufruf zur Impfung

Inhaltsverzeichnis

  1. Zahlen und Fakten
  2. Ursachen und begünstigende Faktoren
  3. Klinische Symptome und Langzeitfolgen
  4. Impfung
  5. Entwicklung und Prognose

Nachdem sich bereits im Jahr 2023 überdurchschnittlich viele Menschen in Österreich mit Masern infiziert haben, kam es auch 2024 und 2025 zu zahlreichen Erkrankungen. Österreich gilt inzwischen wieder als Land mit etablierter Masernübertragung. Um die Ausbreitung des Virus einzudämmen und auch Menschen zu schützen, die nicht geimpft werden können, appelliert die Ärztekammer an die Bevölkerung, Impflücken zu schließen. Dieser Artikel nennt Gründe für das Auftreten von Masern in Österreich und klärt über Folgen der Erkrankung und die Impfung gegen Masern auf.

Das Wichtigste zu Masern in Österreich in Kürze

  • Masern sind hoch ansteckend und können auch bei Jugendlichen und Erwachsenen schwer verlaufen.
  • Zu den möglichen Komplikationen gehören Mittelohrenentzündung, Lungenentzündung und Gehirnentzündung.
  • In Österreich werden zwei Impfungen gegen Masern, Mumps und Röteln (MMR) ab dem vollendeten 9. Lebensmonat empfohlen.
  • Fehlende MMR-Impfungen können in jedem Lebensalter nachgeholt werden. Die Impfung ist im öffentlichen Impfprogramm kostenfrei erhältlich.
  • Bei Masernverdacht solltest Du eine Ordination oder ein Spital vor einem Besuch telefonisch kontaktieren.

Inhaltsverzeichnis

  1. Zahlen und Fakten
  2. Ursachen und begünstigende Faktoren
  3. Klinische Symptome und Langzeitfolgen
  4. Impfung
  5. Entwicklung und Prognose

Masern: Zahlen und Fakten

Die Österreichische Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit (AGES) verzeichnet für 2026 bislang neun bestätigte oder wahrscheinliche Masernerkrankungen (Stand September 2026). Damit liegt die bisherige Fallzahl deutlich unter den 152 Fällen im Jahr 2025 und den 542 Fällen im Jahr 2024. Das zeigt: Masern treten in Österreich weiterhin auf, wenn auch nicht mehr in so großer Zahl wie in den Vorjahren. Ende Jänner 2026 wurde bekannt, dass Österreich seinen Masern-Eliminationsstatus verloren hat. Der Aufruf zur Impfung bleibt jedoch bestehen.

Masern: Ursachen und begünstigende Faktoren für eine Infektion

Die Ansteckungen mit Masern sind auf mehrere Faktoren zurückzuführen. Dazu gehören Impflücken bei Kindern und Erwachsenen. Bei einigen Kinderjahrgängen könnten auch während der COVID-19-Pandemie versäumte Impfungen eine Rolle spielen. Wo viele Menschen keinen ausreichenden Schutz haben, kann sich das Virus rasch ausbreiten. Erkrankte sind zudem bereits Tage vor dem Auftreten des klassischen Masern-Ausschlags hochansteckend und befördern die Viren beim Ausatmen in die Luft, wo sie in infektiösen Partikeln eine Zeit lang verbleiben können, bis sie von einer weiteren Person eingeatmet werden.

Masern: Klinische Symptome und Langzeitfolgen

Eine Infektion mit Masern kann sehr variabel verlaufen. Die Symptomschwere hängt unter anderem von der Funktion des Immunsystems ab. Viele Erkrankungen verlaufen zunächst wie fieberhafte Erkältungsinfekte, im Rahmen derer die Betroffenen letztlich den Hautausschlag entwickeln. Häufige Komplikationen der Infektion sind Mittelohrenentzündungen und Lungenentzündungen. In seltenen Fällen tritt eine Entzündung des Gehirns, die Masern-Enzephalitis, auf. Sie geht mit Krampfanfällen und möglicherweise mit bleibenden Schäden einher.

Eine seltene, aber besonders dramatische Erkrankung, die sich vor allem nach einer Masern-Infektion im ersten Lebensjahr entwickeln kann, ist die subakute sklerosierende Panenzephalitis (SSPE). Hierbei kommt es erst Jahre nach der Maserninfektion zum kontinuierlichen Zerfall des Gehirns. Dieser kann nicht ursächlich behandelt werden, die SSPE verläuft immer tödlich.

Nach einer Masern-Infektion ist das immunologische Gedächtnis beeinträchtigt. Dadurch kann das Risiko für weitere Infektionskrankheiten über längere Zeit erhöht sein.

Newsletter Image

Newsletter abonniert?

Mit dem Bewerber-Newsletter keine Karriere-Themen mehr verpassen!
Jetzt anmelden

Masern: Impfung ist die beste Präventionsmaßnahme

Die Impfung gegen Masern existiert seit vielen Jahren und kann mit einer ausreichend hohen Durchimpfungsrate von mindestens 95 Prozent mit zwei Dosen eine Ausrottung der Masernviren ermöglichen, für die der Mensch den einzigen Wirt darstellt. Es handelt sich um eine Lebendimpfung im Rahmen eines Kombinationsimpfstoffes. Sie ist in Österreich im öffentlichen Impfprogramm kostenlos erhältlich und für Säuglinge ab dem vollendeten neunten Lebensmonat empfohlen.

Wird erstmals im ersten Lebensjahr geimpft, folgt die zweite Dosis drei Monate später. Bei einer Erstimpfung ab dem vollendeten ersten Lebensjahr beträgt der Impfabstand mindestens vier Wochen. Dabei sollte die zweite Gabe bei Eintritt in die Kinderbetreuungseinrichtung bereits erfolgt sein. Nach zwei Impfungen besteht bei den meisten Menschen ein langanhaltender Schutz; ein geringer Anteil spricht auch nach zwei Dosen nicht ausreichend auf die Impfung an.

Auch eine postexpositionelle Impfung, also eine Impfung nach Kontakt zu einer infizierten Person, kann das Auftreten der Erkrankung verhindern oder deren Verlauf abmildern. Die größte Erfolgsaussicht besteht, wenn sie innerhalb von 72 Stunden nach dem ersten infektiösen Kontakt erfolgt. Nach einem Masernkontakt sollte deshalb umgehend medizinisch abgeklärt werden, welche Maßnahme für die betroffene Person infrage kommt.

Auftreten von Masern nach der Impfung

Das Auftreten von Impfmasern führt häufig zu Verunsicherung bei Eltern betroffener Kinder. Es handelt sich um einen Hautausschlag, der nach der Masern-Kombinationsimpfung auftreten kann und teils mit Fieber einher geht. Er ist darauf zurückzuführen, dass der Impfstoff abgeschwächte Masernviren enthält. Allerdings sind Impfmasern nicht ansteckend und lösen keine Maserinfektion durch Wildviren aus.

Impflücken sind besonders für Säuglinge problematisch, die noch nicht regulär gegen Masern geimpft werden können. Ein möglichst gut geschütztes Umfeld senkt ihr Ansteckungsrisiko.

Positiver Begleiteffekt der Impfung: Röteln-Schutz

Die Kombinationsimpfung gegen Masern beinhaltet auch den Röteln-Impfstoff. Röteln können ebenfalls bei einer Infektion in der Schwangerschaft schwere Schäden des ungeborenen Kindes auslösen. Daher wird auch die zweifache Impfung gegen Röteln dringend angeraten.

Masern: Entwicklung der Erkrankung und Prognose

Mit dem Abflauen der Corona-Pandemie ist es nicht nur in Österreich, sondern weltweit zu einem vermehrten Auftreten von Masern gekommen. Auch für Österreich zeigen die Entwicklungen der vergangenen Jahre, wie schnell sich Masern bei bestehenden Impflücken wieder ausbreiten können. Eine konsequente Durchimpfung der Bevölkerung besitzt somit das Potenzial, viele Leben zu retten und die Viren langfristig zurückzudrängen.

Wenn Dir unsere Artikel gefallen und Du keine neue Veröffentlichung verpassen möchtest, dann kannst Du hier mit nur einem Klick medi-karriere.at zu Deinen präferierten Quellen bei Google hinzufügen.

Häufige Fragen zu Masern

  1. Wie oft sollte ich mich in Österreich gegen Masern impfen lassen?
  2. In Österreich werden zwei Dosen des Masern-Mumps-Röteln-Impfstoffs empfohlen. Die erste Dosis ist ab dem vollendeten 9. Lebensmonat vorgesehen. Erfolgt sie noch im ersten Lebensjahr, folgt die zweite Dosis drei Monate später. Ab dem vollendeten ersten Lebensjahr beträgt der Mindestabstand vier Wochen.

  3. Kann ich eine fehlende Masernimpfung als Erwachsener in Österreich nachholen?
  4. Ja. Fehlende MMR-Impfungen kannst Du in jedem Lebensalter nachholen. Wenn zwei Impfungen nicht dokumentiert sind oder Dein Schutz unklar ist, lass Deinen Impfstatus prüfen. Die MMR-Impfung steht in Österreich kostenfrei zur Verfügung.

  5. Was sollte ich nach Kontakt mit einer an Masern erkrankten Person tun?
  6. Lass umgehend medizinisch klären, ob Du ausreichend geschützt bist und ob eine Impfung nach dem Kontakt infrage kommt. Ihre größte Erfolgsaussicht besteht innerhalb von 72 Stunden nach dem ersten infektiösen Kontakt. Für bestimmte Risikopersonen können andere Schutzmaßnahmen notwendig sein.

  7. Was sollte ich bei Masernverdacht in Österreich beachten?
  8. Kontaktiere eine Arztordination oder ein Spital vor Deinem Besuch telefonisch. So kann das medizinische Personal Vorsichtsmaßnahmen treffen und Ansteckungen im Wartebereich vermeiden.

Mehr zu Erkrankungen

Kopfläuse
Kopfläuse erkennen und richtig behandeln
15.10.2026
Weiterlesen
Neurodermatitis,Chronic,Constitutional,Atopic,Eczema,Small,Newborn,Baby,With,Dry
Neurodermitis: Ursachen und Therapie
15.10.2026
Weiterlesen
Medicine,On,The,Table.,The,Woman,Holds,The,Child,,Checks
Keuchhusten – Übertragung, Infektion und Behandlung
15.10.2026
Weiterlesen
Quellen
  1. Gesundheit.gv.at, “Masern: Ärztekammer ruft zum Impfen auf”, https://www.gesundheit.gv.at/... (Abrufdatum: 24.09.2026)
  2. AGES, “Masernfälle 2024 in Österreich”, https://www.ages.at/... (Abrufdatum: 24.09.2026)
  3. Gesundheit.gv.at, “MMR-Impfung: Masern-Mumps-Röteln”, https://www.gesundheit.gv.at/... (Abrufdatum: 24.09.2026)
  4. Sozialministerium, “Impfplan 2026 /2027”, https://www.sozialministerium.at/... (Abrufdatum: 24.09.2026)
  5. RKI, “Antworten auf häufig gestellte Fragen zur Schutzimpfung gegen Masern, https://www.rki.de/... (Abrufdatum: 24.09.2026)
Medizinische und Rechtliche Hinweise
Wichtiger rechtlicher Hinweis für diesen Artikel
Autor
Jennifer Theißen
Jennifer Theißen
Ärztin
Zuletzt aktualisiert: 23.10.2026

Themen

  • News
  • Weniger anzeigen
Mehr anzeigen
< Vorheriger Artikel Nächster Artikel >

Neueste Stellenangebote

Neueste Stellenangebote

Gesundheit Burgenland – Burgenländische Krankenanstalten GmbH
Radiologietechnologie – Endovaskuläre Neurointervention (all gender)
Oberwart
Gesundheit Burgenland – Burgenländische Krankenanstalten GmbH
Biomedizinische Analytik (all gender)
Oberwart
Gesundheit Burgenland – Burgenländische Krankenanstalten GmbH
Dipl. Gesundheits- und Krankenpflege für den Bereich Herzkatheterlabor/Angiographie (all gender)
Oberwart
Alle Jobs ansehen >>

First Ad

Registrierung Newsletter

Newsletter abonnieren

Mit dem Medi-Karriere Newsletter aktuelle Infos zu Pflege & Medizin & mehr erhalten.

Bitte eine gültige E-Mail-Adresse eingeben
Es gelten unsere AGB und Datenschutzerklärung.

E-Mail-Adresse bestätigen

Second Ad

Jobs nach Berufsgruppe

Jobs nach Berufsgruppe

  • Pflege (621)
  • Arzt/Ärztin (475)
  • DGKP (212)
  • Therapie (199)
  • Krankenpflege (189)
  • Psychologie (110)
  • Verwaltung (31)
  • Rettungsdienst (14)
  • Altenpflege (8)

Jobs per Mail erhalten

Jobs per Mail erhalten

Erhalte die neuesten Jobs für jede Suchanfrage kostenlos per E-Mail.

Jetzt aktivieren

Es gelten unsere AGB und Datenschutzerklärung. Abmeldung jederzeit möglich.

 
footer_logo
  • +49 621 180 64 150
  • kontakt@medi-karriere.at
Arbeitgeber
  • Warum Medi-Karriere?
  • Stelle schalten
  • Preise
  • Mediadaten
Direktsuche Pflege
  • DGKP Jobs
  • Pflegeassistenz Jobs
  • Pflegefachassistenz Jobs
  • Pflegedienstleitung Jobs
Direktsuche Arzt
  • Ordinationsassistenz Jobs
  • Physiotherapie Jobs
  • Operationsassistent/in Jobs
  • Arzt / Ärztin Jobs

© 2026 Medi-Karriere
  • Impressum
  • Kontakt
  • AGB
  • Datenschutz
  • Gender-Hinweis
imunify-bot-check
JETZT den Medi-Karriere Newsletter abonnieren

Erhalte alle 14 Tage

  • Aktuelle Karriere-Informationen
  • Neueste Jobangebote
  • News aus Gesundheit, Pflege & Medizin
Bitte eine gültige E-Mail-Adresse eingeben
Es gelten unsere AGB und Datenschutzerklärung.

E-Mail-Adresse bestätigen